Herzog-Julius-Hütte

Die Hütte entstand 1575 aus der
Hans-Grimme-Hütte. Sie wurde nach
Herzog Julius von Braunschweig benannt und war eine
von drei am Ausgang von Flusstälern am Nordharzrand
liegenden Hütten. Hier wurden Blei-Zink-Erze, so genannte
Grauerze aus dem Rammelsberg im Röstverfahren unter freiem Himmel
nach dem Röst-Reduktionsverfahren verhüttet. Mit Inbetriebnahme der
Aufbereitungsanlage am Rammelsberg und der neu erbauten Zinkhütte in
Harlingerode wurde die Verhüttung auf der Herzog-Julius-Hütte 1942
eingestellt.Die hier stehenden Schlackenkübel kommen aus der Bleihütte Oker.
Auf der Herzog-Julius-Hütte verwendete man so genannte Spitzkübel.
Inzwischen hat sich auf dem ehemaligen Hüttengelände eine Anlage zur Herstellung
von Reinstmetallen,die PPM Pure Metals GmbH, entwickelt.
Aus der Hüttenarbeitersiedlung entstand 1909 eine eigenständige Gemeinde mit dem Namen
Herzog Juliushütte.
Diese wurde im Zuge der Gebietsreform 1969 erst
nach Astfeld, dann 1972 nach Langelsheim eingemeindet.