Sankt Annen Stollen

(früher St. Heinrichs Stollen genannt)
Dieser um
1550 begonnene,
mit Schlägel und Eisen
getriebene Wasserlösungsstollen
hatte bereits 1606 eine Länge von 210
Lachter (403m). Er entwässerte die auf dem
Reiche Troster Gang bauenden Gruben, die 1550
bis etwa 1570 sehr reiche Silberausbeute spendeten.
1662 - 1673 fand erneut versuchsweiser Betrieb statt.
1775 -1790 nutzte die auf der Kuppe des Beerberges gelegene
Grube Redensglück den inzwischen 530 m langen Stollen zur Wasserlösung.
In deren Schacht betrug die eingebrachte Teufe 50m.
Heute dient dieser Stollen überwinternden Fledermäusen als Schutzquartier.


Text der Tafel 13