Grube Gottes Segen
und Radstube

An dieser
Stelle befand sich
der Schacht der Grube
Neuer Gottes Segen
(Jacobsglücker Gang)
Teufe: 210 m
Betriebszeit: 1767 - um 1812
Der Schacht wurde gemeinsam von
den beiden Lehnschaften "Neuer Gottes Segen"
und Neues St. Jacobsglück im Feld der alten Grube
Weintraube abgeteuft. Die Anbindung des Schachtes an
den Sieberstollen mittels eines 550 m langen, am St. Andreaskreuzer
Schacht angesetzten Querschlages erfolgte 1785 -1793.
Der Stollen, der eine Teufe von 207 m einbrachte, trug wesentlich
zur Erleichterung der Wasser­haltung bei. Gleichzeitig fuhr man in der
Stollensohle Suchörter nach Nordosten (Redensglücker Ort) und Nordwesten
(Weinstöcker Ort) auf. Später diente der Schacht als Wetter- und
Hilfsförderschacht der Nachbargrube Tiefer Claus Friedrich. 20 m nördlich
von hier, am heutigen Standort der "Eismaschine" für die
Skipisten (Schuppen), befand sich die Radstube dieser Grube.
Das dort betriebene Kunst- und Kehrrad wurde mit Wasser aus.dem
Beerberger Graben beaufschlagt.

Weitere Information im:
Bergwerksmuseum Grube Samson
Sankt Andreasberg

 


Text der Tafel 24 / 25