Grube Bergmannstrost

An dieser
Stelle befand
sich der Schacht
der Grube Bergmannstrost
(Bergmannstroster Gang)
Teufe: 260 m
Betriebszeit: 1767-1910
Bereits um 1550 bis 1570 und
versuchssweise erneut 1662 -1673 baute
hier die zeitweise in Ausbeute stehende Grube
Auerkuh. Nach reichen Erzfunden auf den
Grünhirscher Stollen (130 m unter Tage) wurde
der Tagesschacht 1767 - 74 gemeinsam von den
Gewerkschaften Bergmannstrost und St. Andreasberger Glück
abgeteuft. Die Aufschlagwasser für das Kehrrad der Förderanlage
wurden durch einen Graben von der jenseits des Grundtales liegenden
Grube Samson her zugeführt (heute Straße „Bergmannstrost"). Aus den
geförderten Erzen wurden 3,21 Silber, 61 Kupfer und 2421 Blei erzeugt.
Nach 1867 erfolgte der Betrieb gemeinsam mit der Grube Samson
(Zusammenschluss zum fiskalischen Feld Vereinigte Grube Samson).


Weitere Information im
Bergwerksmuseum Grube Samson
Sankt Andreasberg


Text der Tafel 63