Lautenthaler Kunstgraben

Betriebszeit 1570 - 1967
Länge: 8390 m, Gefälle: 14,67 m
Wasserlieferung: 11.000 Liter pro Minute
Gebaut von Lautenthaler Bergleuten. Idee, Entwurf
und Bauleitung: Berg geschworener Valentin Wiedenhöfer.
Der Graben lieferte ohne Unterbrechung das Aufschlagwasser
für die Wasserräder der Lautenthaler Berg- und Pochwerke, der Erzwäsche,
tlw. der Silberhütte und der Getreidemühle, für die Erzaufbereitung und
für die beiden Wasserkraftwerke. -
Das Wasser kam ursprünglich aus dem 13-Lachter-Stollen,
später aus der Innerste bei Wildemann. 2010 anerkannt als Weltkulturerbe.
(Kunst = bergmännisch für Maschine)

Bergwerks- u. Geschichtsverein Bergstadt Lautenthal von 1976 e.V


Text der Tafel 10