Neuhaus-Stolberg

Kunst-Fahr
und Förderschacht
Teufe 78m
Die Grube besaß eine
eigene Gewerkschaft und wurde
erst 1751 mit dem „Consolidirten
Bergwerk“ vereinigt. Die Zusammenarbeit
ab 1702 unter v. Litterodt und später unter Koch
erfolgte über Sonderregelungen. Aufschlagwasser vom
Röschengraben über oberen Hanggraben – Poetenweg
1734-37 Blütezeit der Grubengewinnung
9903 Mark Silber, 6893 Ztr. Frischglätte
660 Ztr. Kaufglätte, 3387 Ztr. Blei,
585 Ztr. Kupfer, 455 Ztr. Metall von 1722 – 1741
1765 Stillegung
1849 Aufwältigung des Tagesstollens
zum Schacht Untertägiges Abziehen der
Schachtröhre bis die Schachtscheibe obertägig
sichtbar wurde.
Nachriß bis auf 78m Erzgewinnung, wenig Silber,
Wassermangel.
Aufschlagwasser für die Kunst über
Feldgestänge vom Dorfgraben unterhalb der Grube
1864 Schließung


Text der Tafel 124