Birnbaum

„Am 4. Dezember 1300 erteilte Graf Otto l.
von Aschersleben den Klöstern Marienthal,
Ridda(g?)shausen und Michaelstein die Erlaubnis, am
Birnbaum nach Metallen zu schürfen und eventuell
darauf zu bauen." Bereits 1300 hat hier eine Siedlung
" An den Berbom " gestanden, welche aber bald verlassen
wurde. Anfang des 17. Jahrhundert wird von einer Wüstung
" Auf dem Birnbaum " gesprochen. Zugleich wird das
Vorwerk " Birnbaum " erwähnt. 1753 erfolgte die Vereinigung
mit der Neudorfer Domäne, welche 1896 aufgelöst wurde.
Die Länderei am Birnbaum wurde danach aufgeforstet. Die Zeit des
Bergbaus am Birnbaum und im Hellergrund dauerte von 1300 - 1865.
Besonders im Hellergrund sind noch viele Zeugen des Bergbaus vorhanden,
welche in einer AB - Maßnahme im Jahre 2002 wieder freigelegt und
sichtbar gemacht wurden. Zwischen Birnbaumteich und der Grube Glasebach
gelegen, eröffnet sich hier dem Wanderer ein besonderes und reizvolles
Stück Unterharzer Bergbaugeschichte.


Text der Tafel 24