Lautenthaler Hoffnungs-Stollen

(vgl. Lautenthal-BGV Nr. 74)

Mundloch des
Lautenthaler Hoffnungs-Stollens,
angesetzt im Jahre 1745 aufgefahren
auf dem Lautenthaler Haupterzgang und dann
weiter bis nach Bockswiese querschlägig durchgetrieben,
auf insgesamt 4000 m Länge, wo er 1799 in der Grube "Herzog Johann Friedrich"
einkam und eine Teufe von 146 m einbrachte.
Die Gruben in Hahnenklee wurden durch
ein Flügelort an diesen Stollen angeschlossen. Die
aus den Gruben in Bockswiese und Hahnenklee hier ausfließenden
Wasser wurden durch den Richtschachter Graben in den Richtschacht der
Lautenthaler Grube "Güte des Herren“ eingezogen, um dort unter Tage auf dem
„ Tiefen Sachsen-Stollen“ angelegte Pumpeinrinrichtung anzutreiben. Diese Wasser
flossen im "Tiefen Sachsen-Stollen" zu Tage und in die Innerste aus.


Text der Tafel 109