Mundloch des
Himmlischen Heerzug-Stollens (W 7)

Auf diesem Gelände
befand sich unterhalb des
Lautenthaler Kunstgrabens das
Mundloch des "Himmlischen Heerzug-Stollens“.
Dieser Stollen wurde zur Wasserlösung der 650 m
ostwärts von hier gelegenen reichen Grube "Himmlisches Heer"
(betrieben seit 1548) auf dringendes Anraten des damaligen Steigers Peter Adener
vom Herzog Heinrich dem Jüngeren von Braunschweig-Wolfenbüttel im Jahre 1552 angesetzt.
Nach dieser Grube hat dar Erzgang zunächst seine Bezeichnung "Himmlisch Heerer Zug" und damit
auch dieser Stollen seinen Namen erhalten. Bis zu Jahre 1688 ist er auf eine Lange von 1200 Lachtern (2300 m)
von Hand mit Schlägel und Eisen bis in die ostwärts gelegene Grube " Güldene -Sonne"
(betrieben 1668 - 1803) aufgefahren worden.


Text der Tafel 127