Ein Kunstgezeug
(Maschinenanlage) wie
es
hier zu sehen ist,
diente
entweder zum Antrieb der
Hubsätze
(Pumpen) im Schacht, mit deren Hilfe die
Gruben
zu Sumpf (trocken) gehalten wurden
und
später zum Betrieb
der Fahrkunst (erfunden
im
Oberharz 1833), mit der
die Bergleute
ein- und ausfahren konnten.
Die im Oberharzer Wassersystem gesammelten
und
durch Gräben und Wasserläufe herangeführten
Wasser
wurden zunächst in den Teichen gespeichert. So
stand auch
in trockenen Zeiten, etwa für 12 Wochen, diese
Antriebsenergie
zur Verfügung.
Aus den Teichen wurden die Wasser den Kunst- oder Kehrrädern
zugeleitet
Um
von diesen Rädern die Kraft auf die Kunstgezeuge der
Gruben zu übertragen,
bediente
man sich der Feldgestänge. Eine solche
Stangenkunst wurde über
die Pleuelstange vom
krummen Zapfen, (Kurbel)
in Bewegung gesetzt. Mit einem doppelten
Feldgestänge und zwei um
90°
verdrehten krummen Zapfen konnte auch eine Drehbewegung für
den Antrieb
der
Fördereinrichtungen übertragen werden.
Diese Anlage wurde vom Technischen Hilfswerk,
Ortsverband Clausthal-Zellerfeld, errichetet.
Weiter Informationen durch
Das Oberharzer
Bergwerksmuseum
Clausthal-Zellerfeld